Hautkrebs durch Nacktscanner?

Seit Ende September sind am Hamburger Flughafen zwei Nacktscanner im Testbetrieb. Bisher ist die Durchleuchtung für Passagiere freiwillig. Ob diese gesundheitsschädlich ist, bleibt unklar: Die Langzeitfolgen der in die oberen Hautschichten eindringenden Strahlung sind noch nicht getestet. Zudem kam es im Labor bisher zu zahlreichen Fehlalarmen, da die Scanner nicht zwischen Waffe und Katheter unterscheiden können. So kommt es häufiger als bisher zu Nachkontrollen – oft in sehr intimen Bereichen. Die Scanner kosten 150.000 Euro pro Stück und werden von dem amerikanischen Rüstungskonzern L-3 Communications produziert, der auch Streubomben herstellt.