Recht bekommen mit Labskaus

In einer Studie aus Princeton wurde festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit, eine vorteilhafte Entscheidung von einem Gericht zu erhalten, sich dramatisch verschlechtert, je länger Richter_innen keine Mahlzeit eingenommen haben. Der Effekt ist beträchtlich: So gehen unmittelbar nach der Essenspause noch rund 65 % der Entscheidungen zugunsten der Angeklagten aus. Diese Quote fällt aber mit wachsendem Abstand zur Mittagspause auf beinahe null Prozent. Zwangsernährungsmaßnahmen für Richter_innen bleiben aber unwahrscheinlich.