Freispruch

2010 sollte Jimmy Mubenga nach Angola abgeschoben werden. Jimmy wehrte sich im Flugzeug gegen seine Abschiebung, was zur Folge hatte, dass der private Sicherheitsdienst G4S, der mit der Abschiebung beauftragt war, den Kopf des ohnehin Gefesselten nach unten drückte. Seine Hilferufe, er könne nicht mehr atmen, wurden ignoriert und der Sicherheitsdienst ließ erst locker, als er erstickt war. Nun wurden die Sicherheitsdienstmitarbeiter freigesprochen: Sie hätten die Hilferufe nicht gehört. Erstaunlich nur, dass die anderen Passagiere der Maschine die Hilferufe allesamt gehört haben.